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Wir
dürfen auf jede erdenkliche Art krank werden –
aber wir dürfen nicht auf jede erdenkliche Art wieder gesund
werden!
Sind
wir uns dieser Tatsache bewusst? Kein Gesetz bedroht uns, wenn wir
Missbrauch treiben mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, wenn wir
unsere Gesundheit schädigen durch falsches Denken und Handeln, wenn
wir nicht bereit sind, Verantwortung für unseren Körper zu übernehmen.
Wir dürfen, wie eingangs erwähnt, legal auf jede erdenkliche Art
krank werden.
Wieder
gesund werden dürfen wir aber laut den meisten Gesundheitsgesetzen,
sofern sie eng interpretiert werden, nur auf einem behördlich
vorgeschriebenen Weg. Da nur Methoden der Schulmedizin anerkannt
werden, bedeutet dies, dass wir gemäss Gesetz kein Recht auf freie
Wahl der Heilmethode haben. Drei Gruppen werden von dieser
Missachtung der persönlichen Freiheit besonders hart getroffen:
·
Das Heer der Patienten, denen die Schulmedizin nicht oder nur ungenügend helfen
kann. Oftmals handelt es sich darum, dass die tieferen
Ursachen von Gesundheitsproblemen trotz aufwändigen, teuren
Untersuchungen nicht erkannt werden, weil sie im geistig-seelischen
Bereich liegen.
·
Die als „Chronischkranke“ bezeichneten,
welche unter den Nebenwirkungen von jahrelangen Therapien leiden und
nun einen anderen Weg suchen.
·
Die wachsende Gruppe von Personen,
welche die Verantwortung für ihre Gesundheit selber wahrnehmen möchten
und einen menschlicheren, natürlicheren Weg zur Gesundheit
vorziehen.
Uns allen ist bekannt, dass neben dem behördlich verordneten Weg
Alternativen bestehen. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das
Wissen über die Kräfte der Natur anwandten, Menschen, welche ihre
eigenen Lebenserfahrungen weitergaben, Menschen, denen man heilende
Kräfte nachsagte. Während sie im Mittelalter von Kirche und Staat
verfolgt und verbrannt wurden, werden sie auch heute noch oftmals
als Kurpfuscher oder Scharlatane bezeichnet, weil sie mit Methoden
und Mitteln arbeiten, die dem naturwissenschaftlichen Verständnis
unbegreiflich sind.
Um mitzuhelfen, diesen unwürdigen Zustand zu ändern, wurde vor
einigen Jahren der Schweizerische Verband für Natürliches Heilen (SVNH)
gegründet, der bis heute im Stillen arbeitete. Erstmals haben sich
im SVNH Naturheiler, Patienten und Interessierte
zusammengeschlossen: Eine Vereinigung, in der Hilfesuchende und
Hilfevermittelnde gemeinsam den Weg zur Gesundheit gehen, in der
Erkenntnis, dass wir alle einmal Therapeut und einmal Patient sind.
Ein Verband, der allen offen steht, die das Natürliche Heilen zum
Wohle des Menschen fördern möchten und der sich besonders für die
freie Wahl der Heilmethode einsetzt. Denn noch immer werden in den
meisten Kantonen (Staaten) Naturheiler mit Strafe bedroht oder sogar
verurteilt. Nicht wegen falscher Behandlung oder Misserfolg, sondern
wegen „Behandlung von medizinisch einwandfrei Kranken“, selbst
wenn diesen Kranken von der Schulmedizin nicht oder nur unzulänglich
geholfen werden kann. Nach einem Gerichtsurteil soll es sogar möglich
sein, das Handauflegen zu verbieten – ein Zustand, für den das
Wort „Skandal“ zu milde ist.
(....................)
Dieses Buch wird Ihr Leben verändern. Nach
geltendem Recht müsste ich eigentlich sagen kann Ihr Leben
verändern. Aber glauben Sie mir, es wird. Ich werde Ihnen
aufzeichnen, wie Sie es verhindern, an Krebs zu erkranken. Und wenn
Sie bereits darunter leiden, kann ich Ihnen zeigen, was Sie selbst
tun können, um sich selbst zu heilen.
Ihr größtes Problem wird sein, dass Sie einiges in Ihrem Leben ändern
müssen. Nichts geschieht einfach nur so, alles hat eine Ursache.
Wenn Sie die Ursache finden und ändern, werden Sie dieses Problem
meistern. Eines muss Ihnen jedoch ganz klar sein:
Ändern
Sie nichts, ändert sich nichts
Ich bin 65 Jahre alt, habe keine einzige
Operationsnarbe, keine Pickel, keine Warzen, keine sonstigen
Hautunreinheiten und nur ganz, ganz wenig Übergewicht. Außer einer
Brücke infolge eines ausgebissenen Zahns habe ich noch alle meine
eigenen Zähne, ebenso wie alle meine Haare. Jede Nacht schlafe ich
sieben bis acht Stunden, erwache ohne Wecker und stehe schmerzlos
auf. Sie kennen sicher den Spruch: „Wenn Du über 40 bist und
morgens schmerzlos aufstehst, dann bist Du tot“. Nach wie vor gehe
ich mit flacher Fußsohle in die Hocke. Und zwar locker zehn mal.
Ich kenne eine ganze Reihe junger Leute, die das nicht können. Mein
letzter Arztbesuch liegt mittlerweile 16 Jahre zurück und das wegen
einer Diagnose. Die Heilung habe ich dann selbst in die Hand
genommen. In der Schweiz habe ich als medizinischer Masseur und
Naturarzt (vergleichbar mit dem deutschen Heilpraktiker) eine eigene
Praxis geführt. Also war es für mich ganz selbstverständlich,
gesundheitliche Probleme auf natürliche Art und Weise zu beheben.
Es ist nicht meine Absicht, mit diesen Leistungen zu prahlen, ich
will damit nur zeigen, dass ich offenbar irgend etwas richtig
gemacht habe. Und daran will ich Sie teilhaben lassen. Darum nehme
ich mir das Recht heraus, Ihnen Ratschläge erteilen zu
wollen.
(...........)
Der Organismus eines gesunden Menschen besteht zu 20% aus Säuren
und zu 80% aus Basen. Dieses Säure-Basen-Verhältnis muss der
Organismus aufrechterhalten, damit Körper und Geist funktionstüchtig
bleiben. Das Verhältnis von Basen und Säuren verschiebt sich je
nachdem, ob bevorzugt säure- oder basenbildende Nahrungsmittel
verzehrt werden. Ein Zuviel an Säuren behindert lebenswichtige
Stoffwechselvorgänge, was sich auf den gesamten Organismus negativ
auswirkt. Gesundheitsstörungen und beeinträchtigte Leistungsfähigkeit
sind die Folge.
Ein Neugeborenes hat einen so genannten pH-Wert von 7,38,
sofern es denn von einer gesunden Mutter stammt. Mit dem
pH-Wert wird die Anzahl freier Wasserstoff-Atome in einer Substanz
angegeben. Wasser hat einen pH-Wert von 7, was als neutral gilt. Je
tiefer der pH-Wert unter 7 fällt, je saurer ist das Milieu oder je
höher (von 7) umso basischer, resp. alkalischer ist die Lösung.
Aus diesen Werten sehen Sie, dass unser Körper leicht basisch ist
oder besser gesagt, sein sollte. Interessanterweise hat auch das
Meerwasser einen pH-Wert von 7,38. Es dürfte bloß schwierig
werden, noch einen sauberen Winkel davon zu findet. Kommt diese Übereinstimmung
deshalb, weil wir angeblich aus dem Meer stammen? Nun ist es so,
dass diese Werte im logarithmischen System angegeben werden. Das heißt:
Der Wert 6,0 ist nicht eine Stufe schlechter als 7, sondern 10 mal
schlechter. Was ist nun mit dem pH-Wert 5, den viele Rheumatiker
haben?
Für den Organismus ist der korrekte Säurewert existentiell
wichtig, weil Enzyme ihre Arbeit nur im dafür bestimmten Milieu
verrichten können. Wenn sie dies über längere Zeit nicht tun können,
entstehen organische Störungen, die wiederum zu verschiedenen
Krankheiten führen. Am wichtigsten ist der pH-Wert des Blutes. Er
muss zwischen 7,37 und 7,43; durchschnittlich also bei 7,4 liegen.
Werte unter 7,37 bezeichnet man als Azidose, Werte über 7,43 als
Alkalose. Beide Zustände sind lebensbedrohend und werden vom
Organismus sofort ausgeglichen. Der Organismus puffert also
zuallererst das Blut ab. Wenn das Blut sauer wird, ist das Leben
vorbei.
Wohl versucht der Körper die Nahrungsmittelsäuren
durch den hohen Basenwert der Verdauungssäfte (Galle, Darm- und
Bauchspeicheldrüsensekret pH-Wert 8,5) zu neutralisieren. Je größer
jedoch die Konzentration der Säuren wird, umso mehr sinken die
Basenreserven im Organismus ab. Reicht die quantitative und
qualitative Verdauungssekretion zur Neutralisation nicht mehr aus,
so nimmt eine saure Darmgärung überhand. Kolibakterien überwuchern
den Dünndarm, Zwölffingerdarm, die Gallengänge und
Bauchspeicheldrüsenkanäle, wo sie gar nicht hin gehören und die
Gesundheit dieser Organe empfindlich stören. Kolibakterien gehören
richtigerweise in den Dickdarm. Im Dünndarm sollte die Verdauung
fermentativ sein. Der Mensch kann mit einem sauren Darmmilieu auf
die Dauer nicht gesund bleiben. Der Verdauungsapparat wird zum
Krankheitsherd. Vielleicht kennen Sie den Spruch: „Der Tod sitzt
im Darm“ oder „Wer Hautprobleme hat, hat Darmprobleme“ oder
umgekehrt. Sowohl die über Speisen und Getränke zugeführten, als
auch die durch Darmgärungen entstehenden Säuren müssen vom Körper
weitgehend durch Mineralstoffe (vorwiegend
Kalzium-Magnesium-Kompositionen, die unsere Basenträger sind)
neutralisiert werden. Dadurch kommt es zum Absinken der
Basenreserven im Organismus und damit zum Substanzverlust in den
Geweben und Knochen.
(...................)
Meines Erachtens sind rheumatische
Erkrankungen an Knochen und Gelenken weit mehr auf diese, die
Knochensubstanz abbauenden Säuren zurück zuführen, als auf die
allgemein so gefürchteten Harnsäure-Ablagerungen. Harnsäuresalze
können sich kristallisieren und bei überlastetem Stoffwechsel in
die Gewebe einlagern, wodurch sie unter Umständen Schmerzen
verursachen, aber sie rauben dem Körper keine Substanz. Bei günstiger
Stoffwechsel- und Ausscheidungsfunktion lösen sie sich auf und
werden ausgeschwemmt, so dass sie bei einer vernünftigen
Lebensweise keine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen.
(...................)
Die allgemeine Ansicht, eine alles umfassende
Krankenversicherung sei unabdingbar zeigt, dass wir gar nicht mehr
daran glauben, gesund werden oder gesund bleiben zu können. Natürlich,
die Pharma- und Ärzte-Lobby hat es geschafft, die
Krankenversicherung obligatorisch zu machen. Dadurch geben wir aber
unsere Verantwortung für unsere Gesundheit bedenkenlos ab. Hat man
ein gesundheitliches Problem, geht man zum Arzt nach dem Motto:
„Herr Doktor, schauen Sie was ich habe und dann tun Sie was (....
aber ich will nichts damit zu tun haben).“ Oder gar Patienten, die
mir gegenüber erwähnt haben: „Ich bezahle schließlich meine
Krankenkasse-Prämie, also will ich auch etwas haben dafür.“ Auf
diese Art ist natürlich Gesundheit nicht machbar, man müsste schon
mehr dafür tun.
(...............)
Der
Körper erkrankt nur, wenn immer wieder massive Fehler vorkommen.
Sei es die Ernährung, negativer Stress, Schmutz, Dreck, Lärm, Ärger
etc., alles Sachen, die wir nicht immer fernhalten können. Aber sie
füllen nach und nach das Fass, bis es überläuft. Unterbleiben
diese Verstöße gegen die Gesundheit oder tun wir was dagegen, dann
bemüht sich der natürliche Heiltrieb, kleine Schäden nach Möglichkeit
auszugleichen.
(..............)
Dr.
Max O. Bruker,
der gerne als "Vollwertpapst" bezeichnete Ernährungswissenschafter,
sagte einmal: "Es ist ein tragisches Kapitel menschlicher Geschichte,
dass der Mensch sich so weit hat beeinflussen lassen,
dass er der Nahrung umso mehr zutraut, je unnatürlicher und künstlicher
sie ist." Ich weiß
nicht, worauf er damit angespielt hat, bin aber überzeugt, dass
diese Aussage genau auf die unselige Fernsehwerbung zutrifft. Denken
Sie daran, nicht überall wo NATUR oder BIO drauf steht, ist auch
NATUR oder BIO drinnen. Oft steckt nur ein gewiefter Werbetexter
dahinter. Merke:
Das, was uns die Werbung einzutrichtern versucht, ganz speziell auf
dem Esswaren-Sektor, stimmt meistens nicht. Oder finden Sie die
Pizza mit den Gummifäden und den künstlichen Farben, wie es im
Fernsehen gezeigt wird, etwa appetitlich?
(...........)
Das
allerdoofste jedoch, was ich je in der Fernseh-Werbung gesehen habe,
ist das von der „Medizin Deines Lebens“! Professor
Linus Pauling
hat ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur
Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt, die so
genannte orthomolekulare Medizin.
Dafür hat er zwei Nobelpreise erhalten. Anlässlich einer
seiner Vorträge hat eine Besucherin eben dieses Aspirin in höchsten
Tönen gelobt. Darauf erwiderte Prof. Pauling:
„Glauben
Sie wirklich, dass Sie an Arthritis leiden, weil Ihrem System
Aspirin fehlt?“
Professor Dr. med. J. Yudkin, London schreibt in seinem Buch «Der Zucker Report»
(leider vergriffen): „Hätte irgendeine andere Substanz auch nur
annähernd jene schädliche Wirkung wie Zucker, dann wäre sie schon
längst mit einem Bann belegt (verboten)
worden.“ Die Rede ist hier natürlich von weißem, industriell
hergestelltem Zucker.
(...............)
Es
ist einfacher, eine
gesunde, kohlenhydrat- und säurearme Ernährung einzuhalten, wenn
Sie folgende sechs Punkte strikt beachten
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1.
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Keine
raffinierten Esswaren: Weißer Zucker, raffinierte Öle und
Fette.
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|
2.
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Kein
Brot, keine Teigwaren.
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3.
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Keine
Milch, höchstens für einen Milchkaffee am Morgen.
Milch
ist für Kälber und für Säuglinge, aber nicht für erwachsene
Menschen. Fermentierte
Milch, d.h. Hartkäse, Yoghurt (Acidophilus, Bifidus) jedoch
sind in geringen Mengen erlaubt. Ebenso Vollrahm (Sahne).
|
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4.
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Nachtessen
nicht nach 19.00 Uhr. Keine Rohkost zum Nachtessen.
Gegartes
Gemüse ist erlaubt.
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5.
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Rohes
Gemüse, Salate und Obst nur bis mittags, max. bis 14:00 Uhr
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6.
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Keine
„künstlichen“, denaturierten Esswaren (Industrienahrung):
Keine „Light“ Produkte,
diese schaden mehr, als sie nützen. Wenn schon Milch, dann
Vollmilch. Butter statt Margarine, Olivenöl statt
irgendwelche Bratfette oder -crèmes. Vollreis statt polierter
Reis. Hartkäse statt Weichkäse und so genannte
Edel-Schimmelkäse (Pilz ist Pilz). Wenn Konservierungsstoffe
E 234, E 235 und E 1105 enthalten sind, schneiden Sie die Käserinde
großzügig weg, mindestens 5 mm.
|
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Lebensmittel (Mittel zum Leben)
zu essen und verzichten Sie auf Esswaren (Ware zum essen).
(............)
Milch ist gesund und gut für die Knochen
Stimmt, aber nur für
Säuglinge und Kälber. Oder haben Sie einmal ein ausgewachsenes Säugetier
Muttermilch trinken sehen? Oder würden Sie selbst noch Muttermilch
trinken wollen? Ob Sie’s glauben oder nicht: Kuhmilch ist
Muttermilch! Aber eben, nur für Kälber und Säuglinge. Zudem ist
Milch von der Zusammensetzung her ein Nahrungsmittel und kein Getränk.
Vielleicht ist Ihnen am eigenen Kind aufgefallen, dass der Säugling
die Milch „isst“ und nicht hinunter stürzt. Durch das Saugen an
der Brust oder an der Schoppenflasche wird der Milch viel Speichel
zugefügt. Dadurch wird die Milch bereits im Mund für die Verdauung
vorbereitet. Wird die Milch getrunken, fehlt diese
„Vorverdauung“ und der Magen wird überfordert, gibt sie also so
schnell wie möglich an den Dünndarm weiter. Blähungen und
Bauchweh sind die Folge. Achten Sie mal darauf, nach dem Milchkaffee
zum Frühstück, Sie werden Aufstossen haben. Damit kommen wir zum
zweiten Punkt: wenn schon Milch, dann müsste sie roh „gegessen“
werden. Wir sind mittlerweile schon so weit von der Natur entfernt,
dass wir sogar Muttermilch erst kochen. Ja, es kommt noch schlimmer,
sie muss sogar sterilisiert, homogenisiert und uperisiert werden.
Wissen Sie, was bei der sogenannten Homogenisierung passiert?
Homogen heisst, gleichmäßig verteilt. Um nun das Fett in der Milch
gleichmäßig zu verteilen, wird sie mit etwa 200 Bar (ein
Autoreifen hat einen durchschnittlichen Druck von 2,4 Bar!!) gegen
eine Chromstahlwand geknallt. Nichts überlebt eine solche Prozedur,
aber, oh Wunder, das Fett ist gleichmäßig verteilt und so wird das
unerwünschte Aufrahmen der Milch verhindert. Absolut pervers,
finden Sie nicht auch! (Pervers = widernatürlich).
Aber es geht noch weiter. Hier in Spanien wird noch wacker mit dem
Kalzium geworben, das in der Milch enthalten ist. Auf jeder Packung
steht „Calcio, Calcio, Calcio“. In der Schweiz ist die Werbung
mit diesem Unsinn mittlerweile verboten, weil erstunken und erlogen.
Wie es in Deutschland steht, ist mir nicht bekannt. Die Milch enthält
zwar Kalzium, doch ist unser Verdauungssystem gar nicht in der Lage,
dieses Kalzium zu verwerten. Weil, zum Ersten: Wie oben beschrieben,
die Milch mangels Vorverdauung zu schwer aufspaltbar ist für unser
Verdauungssystem. Zum Zweiten: Nach dem Säuglingsalter, wenn das
Kind beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen, der Körper aufhört,
das zur Aufspaltung der Milch notwendige Enzym Lactase zu
produzieren. Das heisst, die Natur in ihrer Weisheit stellt ein überflüssiges
Enzym nicht mehr her. Sie kann natürlich nicht damit rechnen, dass
wir, nur um einen Wirtschaftszweig zu erhalten, etwas in uns
hineinschütten, war der Körper gar nicht mehr braucht. Zudem
verschlammt Milch die Lymphe.
(............)
Die
Cholesterinlüge
Zehntausende von Freiwilligen haben in
verschiedenen Ländern der westlichen Welt an einem jahrelangen, von
Steuerzahlern finanzierten Versuch teilgenommen. Das Ergebnis ist für
die Anhänger der „Lipid-Theorie“ enttäuschend und ernüchternd.
Bewiesen ist gar nichts. Wo doch die „wissenschaftlich anerkannte
Medizin“ immer nach „wissenschaftlichen Beweisen“ schreit,
hier gibt es keine. Aber weil so viel Geld damit zu verdienen ist,
schreit hier kein Hahn danach. Die ganze Cholesterin-Hysterie fing
damit an, dass anfangs des letzten Jahrhunderts an Kaninchen eine
Unmenge Eigelb verfüttert wurde. Innerhalb einer Woche stieg der
Serumcholesterinspiegel dieser Tiere außerordentlich hoch an. An
der Arterienwand lagerte sich Fett ab. Nun, weil Forscher ja so
wahnsinnig intelligent sind, haben sie gefolgert, dass
Fettablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose) vom übermäßigen
Verzehr von Fett, vor allem von tierischem Fett herrührt.
Bitte zeigen Sie mir ein einziges Kaninchen auf dieser Welt,
das Hühnereier frisst, und dazu noch in diesen exzessiven Mengen!!
Kaninchen sind reine Pflanzenfresser und haben somit
Schwierigkeiten, diese Nahrung zu verstoffwechseln. Und weil die
Theorie falsch ist, ist auch die Schlussfolgerung falsch. Eine durch
spezielle Diäten oder gar durch Medikamente erzwungene Cholesterin-
und Lipidsenkung erhöht deutlich die Gesamtsterblichkeit und ist
geradezu gesundheitsgefährdend.
Auch in Bayern hat eine solche Studie mit 100 000 Menschen statt
gefunden. Dabei hat man einen Durchschnittswert von 260 mg pro
Deziliter Blut gefunden. Ein Konsortium von 13 Medizinprofessoren
(die „Nationale Cholesterin-Initiative“) schlug jedoch, warum
wohl, einen Grenzwert von 200 mg/dl vor und ist tatsächlich damit
durch gekommen. Nun, man muss nicht fragen, in wessen Interesse
diese Ärzte gehandelt haben. Wie schön, auf diese einfache Art hat
man mit einem Schlag Millionen von Patienten erhalten! Bereits die Hälfte
der 20-jährigen und 90% der 60-jährigen wären somit
behandlungsbedürftig. Welch ein reicher Geldsegen!!
(...............)
Zwangsjodierung
des Trinkwassers
Obwohl
in der Jodwerbung, um keinen Widerstand bei der Bevölkerung zu
wecken, zu Beginn stets das Freiwilligkeitsprinzip beschworen wurde,
unternahm man in der Praxis bald Schritte, um dies zu umgehen. Die
Tierfutterhersteller wurden überredet, "freiwillig", aber
mit hundertprozentigem Schulterschluss ihre Futtermischungen mit Jod
anzureichern: bis zum Hundertfachen dessen, was die Tiere aus natürlicher
Nahrung aufnehmen und brauchen. Den Bauern wurde Angst gemacht, dass
die Tiere ohne Jod-Zusätze nicht gesund blieben.
Seither
erhalten Sie keine deutsche Milch, kein Fleisch, keinen Joghurt und
Käse und keine Eier, die nicht künstlich mit Jod angereichert
sind: Natürlich ohne Deklaration! Keiner weiß überhaupt, wie viel
Jod er zu sich nimmt. Um noch eins draufzusetzen, fordern
einflussreiche Ärzteverbände jetzt die Jodierung des Trinkwassers.
Anmerkung
des Autors: Die Zwangsjodierung des Trinkwassers wäre dann zusätzlich
zu Fluor, und Chlor. Bald müssen wir unser Trinkwasser in Flaschen
kaufen, weil wir uns sonst mit diesem Giftcocktail langsam
umbringen. Da sage noch jemand, das Wasser in den Entwicklungsländern
sei schmutzig. Unserem Wasser sieht man die Verschmutzung zwar nicht
an, aber viel gesünder ist es auch nicht.
Wenn
Sie weitere Informationen zu diesem Thema suchen, dann finden Sie
diese hier: www.balance-online.de
oder im Buch von Frau Dagmar Braunschweig-Pauli „Jod-Krank, Der
Jahrhundert-Irrtum“, erschienen im Dingfelder-Verlag.
(..................)
Tierversuche -
der wissenschaftliche Betrug
Ehrlos
ist jeder Arzt, welcher gegen sein edleres Gefühl als Mensch, gegen
die innere Stimme des Gewissens und der Gerechtigkeit und gegen
seine wissenschaftliche Überzeugung den physiologischen
Tierversuch, Vivisektion genannt, gutheißt, verteidigt oder auch
nur stillschweigend anerkennt, anstatt gegen diese höchst
beklagenswerte wissenschaftliche Verirrung beherzt und rückhaltlos
aufzutreten... Dr. med. Artur Laab, Graz
1905
Zwei Gramm
Scopalamin töten einen Menschen, doch Hunde und Katzen können
hundertmal höhere Dosen vertragen. Ein einziger Amanita phalloides
(grüner Knollenblätterpilz) kann eine ganze Familie ausrotten, ist
dagegen für ein Kaninchen, eines der beliebtesten Versuchstiere,
gesunde Nahrung. Ein Stachelschwein kann ohne Schaden soviel Opium
auf einmal fressen wie ein drogensüchtiger Mensch in zwei Wochen
raucht, und es könnte dieses Opium mit einer Menge Blausäure
hinunterspülen, die genügen würde, um ein ganzes Regiment
Soldaten zu vergiften. Das Schaf ist imstande, enorme Mengen Arsen
zu verspeisen, in früheren Zeiten das Lieblingsgift der
Mordlustigen. Morphium, das Menschen beruhigt und narkotisiert, ruft
bei Katzen und Mäusen manische Erregungszustände hervor. Auf der
anderen Seite kann unsere süße Mandel einen Fuchs töten, unsere
gewöhnliche Küchenpetersilie ist Gift für Papageien und unser
hochgeschätztes Penicillin bringt ein anderes beliebtes
Versuchstier, das Meerschweinchen, glatt um.
(Aus "Die
Pharma Story" von Hans Ruesch, im F. Hirthammer Verlag)
Glauben Sie noch
immer, dass Tierversuche auf den Menschen übertragbar sind??
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Es
macht wenig Sinn, jemandem, der gewohnt ist einen Kaffe zum Frühstück
zu trinken, diesen zu verbieten. Ebenso hat es keinen Sinn,
jemandem, der gewohnt ist, zum Essen ein Glas Bier oder Wein zu
trinken, ebendieses zu untersagen. Ausser einem schlechten Gewissen
erreicht man damit nur, dass das Programm gar nicht erst angefangen,
oder aber bald wieder abgebrochen wird. Also, wenn’s denn sein
muss, trinken Sie Ihren Kaffee, Ihr Glas Wein oder Bier. Aber eines
müssen Sie wissen, es wird umso länger dauern, bis Sie Ihr Übergewicht
abgebaut haben. Und noch etwas muss gesagt sein: zwischen den
Mahlzeiten gibt es absolut keinen Alkohol, weil das nämlich auch
„Essen“ ist.Wenn Sie Alkohol zum Essen trinken, ist die Leber
bald einmal überfordert. Sie muss nämlich den Alkohol, das Fett
und die enthaltenen Kohlenhydrate abbauen. Kann sie aber nicht, weil
der Alkohol die Kapazität der Leber bereits ausnutzt. Also:
vorsichtig damit umgehen!
Ich
mag diesen Plan keine Diät nennen, er soll viel mehr eine
Kost-Umstellung bewirken, ein Verlassen von eingefahrenen Geleisen.
Er soll hinführen zu bewusstem Essen.
Es gibt die alte Weisheit: <Was der Schmied braucht, bringt den
Schneider um>. Wer sehr viel arbeitet, braucht auch mehr Energie.
Wer mehr sitzt, wie der Schneider, braucht erheblich weniger davon.
Die Schwierigkeit ist lediglich festzustellen, wer ist Schmied und
wer ist Schneider. In dieser Hinsicht neigen wir jedoch zur Selbstüberschätzung,
wir sind fast alle Schneider.
Und nun zum Ernährungsplan, bei dem ich innerhalb von 17 Tagen 6 kg
abgenommen habe. Weil ich auf kein Gemüse, kein Obst, keinen Salat
und keine Proteine (Fisch, Fleisch und Eier) verzichtet habe, habe
ich mir auch keinerlei Mangelerscheinungen eingehandelt. Worauf ich
verzichtet habe, sind raffinierte (leere) Kohlenhydrate, die den
Stoffwechsel und das Säure-Basen-Gleichgewicht belasten und nichts
zu meiner Gesundheit beitragen.
Die ersten drei Tage
Heute
ist Ihr großer Tag. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Entschluss, die
Sache nun endlich an die Hand zu nehmen. Glauben Sie mir, es nicht
so schwierig, wie es sich liest. Die ersten drei Tage dienen dazu,
den Körper zu entschlacken, ohne ihn hungern zu lassen. Sie werden
in dieser Zeit vielleicht zwei, eventuell sogar drei Kilogramm
verlieren. Allerdings noch kein Fett, sondern lediglich Schlacke und
Wasser.
Suppe für Mittag- und
Abendessen:
(
.......................... )
1.
– 3. Tag So - Di
Frühstück:
Tee,
soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.
Lapacho-Tee eignet sich hier vorzüglich, weil er gleichzeitig
entschlackt.
vormittags:
Ein Apfel oder eine Banane; Mittagessen:
Suppe, wie oben beschrieben;
Nachmittags: 1
Birne; Nachtessen: Suppe,
wie oben beschrieben; v.d.
Schlafen: 300 ml Wasser mit einer
Basenmischung
Wenn
Sie diese Suppe schmackhaft zubereiten, wird es Ihnen keine Mühe
machen, drei Tage lang davon zu essen. Verzichten Sie aber in jedem
Fall auf die Unsitte, unbedingt zur Suppe eine Scheibe Brot essen zu
wollen.
Ab
dem vierten Tag wird es etwas abwechslungsreicher
(
.......................... )
Sie
müssen nicht alles essen, was oben aufgeführt ist. Essen Sie
nicht, wenn Sie nicht mögen, warten Sie aber auch nicht, bis Sie
richtig hungrig sind. Die Gefahr, dass Sie zuviel essen, ist dann am
größten. Zwischen Mittag- und Abendessen sollten Sie Ihren
Verdauungsorganen eine Pause gönnen.
Auf
Ihrem Weg nach unten wird es eine Zeit geben, etwa nach dem 5. oder
6. Tag, wo es scheint, als würde es nicht weiter gehen. Ich habe während
2 Tagen fast kein Gewicht verloren.
Das ist absolut normal, weil der Körper sich an die neue
Situation erst anpassen muss. Also wird er den Stoffwechsel
verlangsamen, bis er realisiert, dass das Essen nicht eingestellt,
sondern nur umgestellt wird. Also, nicht frustriert sein, sondern
einfach weiter machen.
(
.......................... )
Man
hat in einer Studie festgestellt, dass erfolgreiche Menschen einen
hohen Eiweiss-Spiegel aufweisen. Nun, mit dieser eiweißreichen Ernährung
dürfte das für Sie kein Problem mehr sein.
Sie gehören damit zur erfolgreichen Spezies der Gattung Homo
Sapiens.
Die
Darmreinigung
Dies
ist der Moment, wo Sie Ihren Darm reinigen sollten. Es gibt Dutzende
von Mittelchen und Therapien, dies zu tun. Das Einfachste und
Billigste ist das Bittersalz oder aber, etwas weniger aggressiv, das
Glaubersalz. Beides gibt es, wie übrigens auch das Basenmittel, in
jeder Apotheke zu kaufen.
(
.......................... )
Achten
Sie darauf: Auf gar keinen Fall dürfen Sie Bittersalz, oder auch
Glaubersalz, zur ständigen Stuhlregulierung im Alltag gebrauchen!
Dies führt zu grossen gesundheitlichen Problemen, weil dadurch zu
hohe Mengen von Magnesium-Ionen aufgenommen werden, die zu einer
vermehrten Flüssigkeitseinlagerung im Körper und sogar zu
Bluthochdruck führen können.
.....
und weiter geht’s Wenn Sie mögen, beginnen Sie am 11. Tag
von vorne. Wenn Sie noch Suppe eingefroren haben, essen Sie
erst mal diese auf, sonst beginnen Sie beim 4. Tag,
eine weitere Woche lang. Dann darf man „normal“
weiteressen, aber natürlich nur innerhalb der Ernährungsrichtlinien
für kohlenhydrat- und säurearme Ernährung (Seite 4). In diesen
Tagen haben Sie sicherlich bemerkt, worauf es ankommt. Dass man sehr
wohl auch ohne Teigwaren, Reis, Brot und Zucker satt werden kann.
Ganz im Gegenteil, man ist zwar satt, aber man fühlt sich nicht
aufgebläht. Bei einer proteinreichen Nahrung fühlen Sie sich viel
schneller satt, als bei kohlenhydratreicher Kost. Während der
ganzen Diät muss viel (mind. 1,5 - 2 Liter täglich) mineralarmes
Wasser getrunken werden, um den Körper zu entschlacken und gelöste
Säuren und Schlackenstoffe auszuschwemmen. Wenn Sie Ihrem Körper
zusätzlich etwas ganz speziell Gutes tun wollen, dann schalten Sie
pro Woche einen so genannten „0-Tag“ ein. Das heißt, an diesem
Tag essen Sie überhaupt gar nichts. Aber trinken müssen Sie umso
mehr. Erstens, um die Abfallstoffe zu entsorgen und zweitens, um dem
Magen „Inhalt“ zu suggerieren. An diesem Tag hat der Körper
Zeit, alte Pendenzen aufzuarbeiten.
Und glauben Sie mir, alle Ihre Organe werden es Ihnen danken,
endlich auch mal einen Urlaubs-Tag zu bekommen. Wenn Sie das tun
(diesen 0-Tag einschalten), dann nehmen Sie sich das am Vortag schon
vor. Damit ist Ihr Körper darauf vorbereitet und kommt nicht in die
Stress-Situation: wo bleibt das Essen? Und noch etwas: Suchen Sie
sich einen Tag aus, an dem Sie richtig viel zu tun haben. Sonst
besteht die Gefahr, dass Sie den ganzen Tag nur ans Essen denken.
Wenn sich Ihr Organismus erst mal an diesen 0-Tag gewöhnt hat, ist
das dann kein Problem mehr.
Wenn
Sie sich entschließen, diesen Plan eine zweite Woche lang durchzuführen,
dann machen Sie innerhalb dieser zweiten Phase nochmals das
Darmreinigungs-Programm. Aber wie bereits erwähnt, nicht zur
Gewohnheit werden lassen. Im Übrigen wird es kaum nötig sein. Wenn
Sie sich nämlich richtig ernähren, werden Sie auch keine
Verstopfung mehr kennen.
(
.......................... )
Nun
bleibt mir nur noch, zu Ihrem Erfolg zu gratulieren. Sie sind
bestimmt , wie ich nach diesen 17 Tagen, mindestens 6 Kilogramm
leichter geworden. Sie haben gemerkt, worauf es ankommt. Richtig,
nicht auf die Menge auf dem Teller, sondern auf die Qualität. Und
Sie haben gemerkt, dass man ohne Nudeln, Brot und Reis sehr wohl gut
und genügend essen kann. Obwohl all diese Kohlenhydrate als Sättigungsbeilagen
bezeichnet werden, müssen Sie mehr essen, um satt zu werden, als
wenn Sie Proteine essen.
Erstaunlich,
nicht wahr? Sagen Sie das aber keinem der so genannten „Ernährungs-Gurus“,
Sie werden mit Sicherheit ausgelacht. Und wissen Sie warum? Weil die
nur einer dem anderen abschreiben, anstatt ihre Programme selbst
auszuprobieren. Aber
Sie und ich wissen nun genau, wie es funktioniert.
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